Gründungsanliegen
Das Gründungsanliegen von Frienship Across Borders das Herzensanliegen aller die in FAB mitarbeiten. Es ist, einen konkreten Beitrag zu Frieden, Verständigung, Vertrauen und Versöhnung zwischen jüdischen Israelis, Palästinensern und Deutschen/Europäernzu leisten, zum Wohle Aller, hinweg über Grenzen, Mauern und Zäune.
„Im Oktober 2003 verursachte eine junge palästinensische Rechtsanwältin ein Selbstmordattentat in einem Restaurant in Haifa, das gemeinsam von jüdischen und arabischen Israelis betrieben wurde. Sie rächte damit den Tod ihres Bruders, der vor ihren Augen von israelischen Soldaten getötet worden war. Bei diesem Attentat starben Erwachsene und Kinder, jüdische und arabische Israelis, und viele Menschen wurden verletzt. Am Tag nach dem Attentat zerstörten israelische Soldaten das Haus der Familie der jungen Palästinenserin und das gesamte Gebiet der Westbank wurde abgeriegelt.“
Dieses Ereignis war für Brigitta Mahr Anlass, eine Organisation mit dem Namen „Friendship Across Borders – Freundschaft über Grenzen “ ins Leben zu rufen.
Brigitta Mahr sagt dazu: " Mit diesem Gewaltakt ,in der Zeit von Yom Kippur, dem jüdischen Versöhnungsfest, im Oktober 2003, wurde ich aufgerüttelt und geschockt, so wie jede weitere dieser Taten es seither in ganz besonderer Weise tut. Ob es nun in Israel geschieht oder in den palästinensischen von Israel besetzen Gebieten: in Gaza oder der Westbank, im Irak, in Afghanistan oder im Libanon, in der Türkei oder hier bei uns in Europa, in Russland, in den USA, in Asien, in Afrika, oder in Lateinamerika. Mit der Zunahme der Gewalt in allen Teilen unserer Erde, mit der Not, die viele Menschen zu Flüchtlingen macht, mit den vielen Zeichen der Verletzung unserer menschlichen Werte und Würde wird eine Frage für jeden von uns immer dringlicher, ja lebensnotwendig:
Was kann ich als Einzelner dazu beitragen, damit sich die Spirale der Gewalt schließt? Wie kann ich mithelfen, eine neue Spirale aufzubauen, eine Spirale aus Gewaltlosigkeit und Mitgefühl für das Leid und das Schicksal der Menschen, die in einem Konflikt und Krieg leben müssen? Der Nah-Ost Konflikt berührt uns in Deutschland und in Europa, auch auf Grund unserer gemeinsamen, grausamen Geschichte mit den Juden und der daraus entstandenen, gegenseitigen Bindung und Verantwortung, in besonderer Weise. Wir alle wissen, wie dringlich und lebenswichtig eine friedliche Lösung für die Menschen in dieser Region, aber letztlich für uns alle ist."
Friendship Across Borders-FAB bietet durch sein Projekte und internationalen Begegnungen, vielen Menschen die Gelegenheit, sich an einer dynamischen Spirale aus Mitgefühl, Ehrlichkeit und tiefen gegenseitigem Verständnis zu beteiligen.